ROI-Rechner
Der „ROI-Rechner“ erstellt eine veränderbare Wirtschaftlichkeits-Schätzung. Er steht nur Admins zur Verfügung. Die Berechnung läuft im Browser; gespeicherte Szenarien liegen serverseitig im Ereignisprotokoll.
Eingaben
Unter „Ihre Zahlen“ erfassen Sie den heutigen Ausgangszustand:
- „Maschinen“ ist die ganze Zahl der wertschöpfenden Maschinen ab 1, deren Stillstand Sie gemeinsam bewerten.
- „Stundensatz (€)“ beträgt mindestens 0 Euro je Maschinenstunde.
- „Schichtstunden pro Tag“ liegt zwischen 0,5 und 24.
- „Arbeitstage pro Jahr“ liegt zwischen 1 und 366.
- „Ungeplanter Stillstand (%)“ und „Ausschuss (%)“ liegen zwischen 0 und 100.
- „Materialeinsatz pro Jahr (€)“ und „Terminverzugskosten pro Jahr (€)“ sind nicht negativ.
Geldbeträge speichert das System in ganzen Cent. Die Oberfläche rundet eingegebene Euro-Beträge entsprechend. Verwenden Sie Werte aus einem einheitlichen Betrachtungsjahr. Mischen Sie keine Monatswerte mit Jahreswerten.
Der Rechner verwendet „Maschinen“ an zwei Stellen. Die Zahl multipliziert Schichtstunden, Arbeitstage, Stillstandsanteil und Stundensatz zur Berechnung der Stillstandskosten. Solange der Monatsbetrag noch automatisch gekoppelt ist, bestimmt dieselbe Zahl außerdem den Preisanteil je wertschöpfender Maschine. Der aktuelle Rechner besitzt keine getrennten Felder für die im Stillstand bewertete und die im Preis angesetzte Maschinenzahl.
Annahmen
Unter „Annahmen (verstellbar)“ stellen Sie drei Prozentwerte zwischen 0 und 100 ein:
- „Stillstand-Reduktion“ wirkt auf die berechneten Stillstandskosten.
- „Ausschuss-Reduktion“ wirkt auf die berechneten Ausschusskosten.
- „Terminverzugs-Reduktion“ wirkt auf die eingegebenen Terminverzugskosten.
Die Startwerte sind 20 Prozent, 15 Prozent und 10 Prozent. Sie sind editierbare Annahmen, keine zugesicherten Verbesserungen. Legen Sie für eine belastbare Besprechung zusätzlich ein vorsichtiges und ein anspruchsvolleres Szenario an.
Investition
Unter „Investition“ erfassen Sie „Einmalig (€)“ und „Monatlich (€)“. Beide Werte betragen mindestens 0 Euro. Der aktuelle Startwert für die einmalige Investition beträgt 14.900 Euro. Der monatliche Startwert folgt der im Rechner hinterlegten Formel von 999 Euro Grundpreis plus 250 Euro je wertschöpfender Maschine.
Nach einem neuen Laden der Seite passt der Rechner „Monatlich (€)“ an eine geänderte Maschinenzahl an. Die Kopplung endet, sobald Sie den Monatsbetrag manuell ändern oder ein gespeichertes Szenario laden. Dieser Zustand bleibt bis zum nächsten Laden der Seite bestehen, auch wenn Sie im Feld „Szenario“ danach „Neu“ wählen.
Überschreiben Sie „Monatlich (€)“, wenn die im Stillstandsmodell berücksichtigte Zahl nicht der für den Preis anzusetzenden Zahl entspricht oder wenn ein konkretes Angebot von der hinterlegten Preisformel abweicht. Lassen Sie „Maschinen“ in diesem Fall auf der Zahl, deren Stillstandskosten Sie bewerten, und tragen Sie den tatsächlichen laufenden Betrag separat ein. Unterschiedliche Stundensätze oder Schichtmodelle je Maschine kann ein einzelnes Szenario nicht getrennt abbilden. Verwenden Sie dafür einen nachvollziehbaren gewichteten Stundensatz oder mehrere Szenarien.
Der Ausdruck ergänzt zwei Hinweise zum Preismodell. Peripherie-Stationen und Benutzer sind dort als inklusive beschrieben. Außerdem wird ein zweiwöchiger Pilot von 2.500 Euro bei Vertragsabschluss vollständig auf das Einführungspaket von 14.900 Euro angerechnet. Prüfen Sie diese Angaben vor einer externen Verwendung gegen das tatsächlich angebotene Preismodell.
Ergebnis
Der Rechner bildet die angezeigten Werte in dieser Reihenfolge:
Stillstandskosten = Maschinen × Schichtstunden × Arbeitstage × Stillstand (%) × Stundensatz
Ersparnis aus Stillstand = Stillstandskosten × Stillstand-Reduktion (%)
Ausschusskosten = Materialeinsatz pro Jahr × Ausschuss (%)
Ersparnis aus Ausschuss = Ausschusskosten × Ausschuss-Reduktion (%)
Ersparnis aus Terminverzug = Terminverzugskosten pro Jahr × Terminverzugs-Reduktion (%)
Ersparnis pro Jahr = Summe der drei Ersparnisse
Netto pro Jahr = Ersparnis pro Jahr − 12 × monatliche Investition
monatlicher Nettoeffekt = Ersparnis pro Jahr ÷ 12 − monatliche Investition
Amortisation in Monaten = einmalige Investition ÷ monatlicher Nettoeffekt
„Ersparnis“ zeigt den Bruttowert pro Jahr und die drei Beiträge „aus Stillstand“, „aus Ausschuss“ und „aus Terminverzug“. „Netto pro Jahr (nach laufenden Kosten)“ zieht zwölf Monatsbeträge ab. Die einmalige Investition wird dort nicht abgezogen.
Ist die einmalige Investition null, zeigt die Amortisation „sofort“. Ist der monatliche Nettoeffekt null oder negativ, zeigt die Oberfläche keinen Monatswert. Sonst zeigt sie den Quotienten mit höchstens einer Dezimalstelle.
Szenarien speichern
Geben Sie zuerst unter „Interessent / Titel“ einen aussagekräftigen Titel ein. Ohne Titel lehnt die Oberfläche das Speichern mit „Vor dem Speichern einen Titel eingeben“ ab.
„Speichern“ aktualisiert das geladene Szenario. Bei einem neuen Szenario leitet die Oberfläche aus dem Titel einen technischen Namen aus Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestrichen ab. Der erste abgeleitete Name beginnt mit einem Buchstaben und ist höchstens 64 Zeichen lang. Der Server speichert unter diesem Namen nach dem Upsert-Prinzip.
„Als neu speichern“ erzeugt eine Variante. Wenn der abgeleitete Name bereits existiert, hängt die Oberfläche eine laufende Zahl an. Verwenden Sie diese Funktion für Alternativen, damit Sie ein vorhandenes Szenario nicht versehentlich unter demselben technischen Namen überschreiben. Ein bereits 64 Zeichen langer Basisname kann durch diesen Zusatz die Servergrenze überschreiten. Kürzen Sie in diesem Fall den Titel und speichern Sie erneut.
Wählen Sie ein Szenario im Feld „Szenario“, um es zu laden. „Neu“ setzt den Rechner auf seine Startwerte zurück. Nach Änderungen an einem geladenen Szenario erscheint „Ungespeicherte Änderungen“. Mit „Löschen“ entfernen Sie das geladene Szenario aus der Auswahl.
Das Löschen hängt ein neues Ereignis an. Frühere gespeicherte Werte bleiben im unveränderlichen Ereignisprotokoll und können in den Audit-Details weiterhin sichtbar sein. Verwenden Sie im Titel deshalb keine unnötigen personenbezogenen Angaben.
Szenarien vergleichen
Der Rechner besitzt keine parallele Vergleichsansicht. Speichern Sie Varianten mit „Als neu speichern“ und laden Sie sie nacheinander. Vergleichen Sie mindestens „Ersparnis pro Jahr“, „Netto pro Jahr (nach laufenden Kosten)“ und „Amortisation“.
Mit „Drucken“ erzeugt der Browser eine kompakte Fassung des aktuell geladenen Stands. Sie enthält Eingaben, Annahmen, Ergebnis, Datum, Preismodell-Hinweise und einen Hinweis, dass die Hochrechnung keine Garantie darstellt. Drucken Sie für einen Vergleich jede Variante separat oder speichern Sie sie über den Druckdialog als PDF.
Grenzen
Der Rechner ist eine lineare Hochrechnung. Er modelliert weder Hochlauf, Saisonalität, Steuern, Finanzierung, Abzinsung, Inflation noch Wechselwirkungen zwischen Stillstand, Ausschuss und Terminverzug. Die drei Ersparnisse werden addiert, auch wenn sie sich in der betrieblichen Realität teilweise überschneiden könnten.
Die Amortisation verwendet einen konstanten monatlichen Nettoeffekt. Einmalige interne Aufwände außerhalb von „Einmalig (€)“ bleiben unberücksichtigt. „Netto pro Jahr (nach laufenden Kosten)“ ist kein Jahresüberschuss und keine Garantie.
Belegen Sie Ausgangswerte nach Möglichkeit mit Daten aus Kennzahlen & Cockpit. Dokumentieren Sie die Herkunft jeder Annahme und prüfen Sie das Ergebnis zusätzlich mit der Finanzverantwortung des Betriebs.