Navigation & Erscheinungsbild
Admins können die gemeinsame Seitenleiste kuratieren und das Erscheinungsbild der Anwendung pflegen. Die Navigation unterscheidet zwischen angehefteten Ansichten, eingebauten Seiten und Abteilungen. Name, Logo und Akzentfarbe gelten global.
Ansichten anheften
Öffnen Sie „Ansichten“. Jede veröffentlichte Ansicht besitzt rechts ein Pin-Symbol. Aktivieren Sie es, um die Ansicht in der Seitenleiste unter „Ansichten“ anzuheften. Ein aktiv angehefteter Eintrag erhält ein hervorgehobenes Symbol; ein weiterer Klick entfernt ihn wieder.
Die Einstellung gilt für alle Benutzer. Die Seitenleiste sortiert angeheftete Ansichten alphabetisch nach ihrem Titel. Der Link öffnet die Ansicht ohne zusätzliche URL-Parameter. Eine Ansicht, die zwingend einen Kontext-Parameter benötigt, eignet sich deshalb nur dann als direkter Eintrag, wenn ihre Definition einen brauchbaren Standardwert vorsieht.
Nur veröffentlichte Ansichten lassen sich anheften. Der Server lehnt unbekannte Ansichts-IDs, leere IDs und doppelte Einträge ab. Die Oberfläche speichert jede Änderung sofort. Bei einem Fehler erscheint „Speichern der Navigation fehlgeschlagen.“
Wie Sie die Ansicht selbst bauen und veröffentlichen, beschreibt Ansichten.
Eingebaute Seiten ausblenden
Am Ende der Seite „Ansichten“ finden Admins den Bereich „Navigation“. Der Hinweis lautet: „Angehakte Einträge erscheinen für alle in der Seitenleiste.“ Entfernen Sie den Haken bei einer Seite, um sie für alle Benutzer aus dem Bereich „Betrieb“ auszublenden.
Diese sechs eingebauten Seiten können Sie steuern:
- „Scan-Terminal“
- „Maschinenwand“
- „Aufträge“
- „Abteilungen“
- „Genealogie“
- „Ansichten“
Das Ausblenden entfernt nur den Menüeintrag. Die Route bleibt erreichbar, und die serverseitigen Rollenprüfungen ändern sich nicht. Verwenden Sie diese Funktion deshalb zur Vereinfachung der Navigation, nicht als Zugriffsschutz.
Den Arbeitsablauf hinter „Genealogie“ — Einstieg über Boxcode oder Auftragsnummer, Stammbaum-Graph je Los oder Auftrag, sowie die Suche nach betroffenen Aufträgen mit ihren Trefferarten — beschreibt Rückverfolgbarkeit & Genealogie.
Abteilungen
Eine Abteilung verbindet genau eine Gruppe mit einer veröffentlichten Ansicht. Öffnen Sie „Abteilungen“ und verwenden Sie als Admin den Bereich „Abteilung hinzufügen“.
- Tragen Sie die Maschinenfähigkeit der Gruppe ein, zum Beispiel
montage. - Wählen Sie unter „Ansicht auswählen…“ eine veröffentlichte Ansicht.
- Ergänzen Sie bei Bedarf „Bezeichnung (optional)“.
- Bestätigen Sie mit „Hinzufügen“.
Die Abteilungsseite zeigt eine Kachel je Gruppe. Ohne Bezeichnung verwendet sie den Gruppennamen. Der Link öffnet die zugewiesene Ansicht und übergibt die Gruppe als URL-Parameter capability. Die Ansicht kann diesen Wert für Abfragen und Navigation verwenden.
Pro Gruppe gilt nur die zuletzt gespeicherte Zuweisung. Eine erneute Zuweisung ersetzt die vorherige. Mit „Entfernen“ löschen Sie die Zuordnung, nicht die Ansicht. Die aktuelle Oberfläche bietet nur veröffentlichte Ansichten zur Auswahl. Der Server selbst prüft bei der Zuweisung lediglich, dass Gruppe und Ansichts-ID nicht leer sind.
Abteilungen erscheinen als Kacheln auf der Seite „Abteilungen“. Einzelne Abteilungen werden derzeit nicht zusätzlich als eigene Einträge in der Seitenleiste angelegt. Das zugrunde liegende Konzept erläutert Grund-Codes, Stationen & Abteilungen.
Name, Logo und Akzent
Öffnen Sie „Erscheinungsbild“. Die Seite zeigt eine Farbauswahl, das Hex-Feld, Farbvorgaben und eine Vorschau mit „Primär“, „Badge“ und „Akzent-Link“.
Eine Akzentfarbe muss das Format #rrggbb haben. Gültige Änderungen erscheinen sofort als Vorschau in der laufenden Anwendung. „Zurücksetzen“ setzt die noch nicht gespeicherten Werte auf den Akzent #f97316, den Namen Werkspur und ein leeres Logo. Erst „Speichern“ schreibt Name, Logo und Akzent dauerhaft.
Unter „App-Name“ tragen Sie einen kurzen Namen ein. Der Server begrenzt den getrimmten Wert auf 64 Byte. Bei Umlauten können das weniger als 64 sichtbare Zeichen sein. Ein leerer oder nur aus Leerzeichen bestehender Name wird bei der Anzeige als „Werkspur“ ersetzt. Der Name erscheint auf der Login-Seite, in der Seitenleiste, falls kein Logo gesetzt ist, und nach einem neuen Laden als Titel des Browser-Tabs.
Wählen Sie für das Logo eine Bilddatei. Rasterbilder werden im Browser auf höchstens 256 Pixel an der längeren Seite verkleinert und als WebP, ersatzweise als PNG, gespeichert. SVG-Dateien übernimmt der Browser als Daten-URI. Der Server akzeptiert leere Werte sowie WebP, PNG oder SVG als Base64-Daten-URI mit insgesamt höchstens 128 KiB. „Entfernen“ leert das Logo im Formular; auch diese Änderung wird erst mit „Speichern“ dauerhaft.
Die Akzentfarbe wird sofort app-weit angewendet. Andere bereits geöffnete Sitzungen laden den gespeicherten Stand nicht automatisch neu. Name und Logo werden nach einem erneuten Laden der jeweiligen Seite sichtbar.
Kontrast prüfen
Die Seite zeigt das berechnete Verhältnis mit der Beschriftung „Kontrast zu weißer Fläche: {{ratio}}:1“ und einer Dezimalstelle. Unter 3:1 warnt sie, dass Akzenttext schwer lesbar sein kann. Die Warnung verhindert das Speichern nicht.
Diese Zahl prüft ausschließlich die Akzentfarbe als Textfarbe auf Weiß. Sie ist kein vollständiger Barrierefreiheitstest für alle Komponenten, Schriftgrößen, Zustände oder das dunkle Farbschema. Prüfen Sie nach dem Speichern mindestens Login, Seitenleiste, Links, Fokusmarkierungen und Primärknöpfe in hellem und dunklem Modus.
Icons
Widgets tragen optional ein Icon aus einer festen, serverseitig validierten Liste. Wählen Sie es im Konfigurations-Popover des Ansichten-Baukastens. Bei handgeschriebenem JSON muss der Wert der Icon-Auswahl im Baukasten entsprechen, sonst lehnt die Ansichtsvalidierung die Definition ab.
Icon-Namen sind technische Bezeichner und bleiben in Code-Schrift, zum Beispiel factory, gauge oder wrench.