WERKSPUR Dokumentation
WERKSPUR ist ein MES für Fertigungsbetriebe ab rund acht Maschinen: Scannen → Buchen → Fertig. Der Bediener scannt eine Kiste, das System bucht den Schritt und rechnet die Kennzahlen aus den echten Betriebsdaten hoch. Die Anwendung läuft auf Ihrem eigenen Server.
Wo fange ich an?
- Bediener: Beginnen Sie mit Erste Schritte. Vertiefen Sie danach den Shopfloor-Prozess und die Rückverfolgbarkeit.
- Planer: Lesen Sie Aufträge & Produktionslinie. Dort finden Sie die Leseansichten sowie die derzeit API-basierten Abläufe für Anlage, Import, Änderung, Storno und Losstart. Die Reihenfolge je Maschine legen Sie im Leitstand fest. Verdächtige Prozessmerkmale verfolgen Sie mit der Auswirkungsanalyse über nachfolgende Lose und Aufträge hinweg.
- Admin: Richten Sie Maschinen & Werkzeuge, Rollen & Stationen und Grund-Codes, Stationen & Abteilungen ein. Danach bauen Sie Gespeicherte Abfragen, Ansichten und Aktionen.
- Integrator: Starten Sie bei den JSON- und CSV-Schnittstellen in Aufträge & Produktionslinie. Binden Sie anschließend Zielsysteme, Trigger, OPC UA und Secrets an.
- Serverbetreiber: Folgen Sie Installation & Betrieb, Lizenzbetrieb, Backup & Wiederherstellung und Sicherheit im Betrieb.
- Evaluator: Verschaffen Sie sich mit Erste Schritte, Datenmodell und Kennzahlen & Cockpit einen vollständigen Eindruck vom Ablauf und den Auswertungen.
Grundlagen in Lesereihenfolge
Erste Schritte führt Sie einmal durch die Oberfläche. Danach erklären Datenmodell, Aufträge & Produktionslinie und Maschinen & Werkzeuge die zentralen Ressourcen. Der Shopfloor-Prozess, Rückverfolgbarkeit & Genealogie, Kennzahlen & Cockpit, Rollen & Stationen und Leitstand bauen darauf auf.
Konfiguration und Erweiterung
- In Gespeicherte Abfragen schreiben Sie SQL einmal und verwenden es danach in Ansichten, Aktionen und Kennzahlen weiter.
- In Ansichten setzen Sie aus Widgets die Bildschirme für Terminal und Büro zusammen.
- In Aktionen fassen Sie mehrere Buchungen zu einem serverseitigen Ablauf zusammen, der als Ganzes gelingt oder scheitert.
- In Trigger lösen Sie eine Aktion automatisch nach Zeitplan, auf ein Ereignis oder per Webhook aus.
- In Zielsysteme binden Sie externe Systeme über REST, SOAP oder AMQP an.
- In OPC UA lesen und schreiben Sie Maschinenwerte direkt an der Steuerung.
- In Modbus TCP binden Sie ältere Steuerungen ohne eigenes OPC UA über ein nachgerüstetes IO-Modul an.
- In Eigene Entitäten legen Sie eigene Datensätze ohne Code an.
- In Secrets hinterlegen Sie Zugangsdaten verschlüsselt für Zielsysteme, Trigger und OPC-UA-Ziele.
- Der KI-Assistent kann diese Artefakte im Dialog vorschlagen. Er schreibt sie nicht ungeprüft in das System.
Für den laufenden Betrieb auf Ihrem Server gibt es ein eigenes Kapitel dazu:
- In Installation & Betrieb richten Sie den Server ein (TLS, Updates, Konfiguration).
- In Lizenzbetrieb erzeugen Sie die Installationsanfrage, spielen Verlängerungen ein und erkennen Lizenzzustände.
- In Backup & Wiederherstellung sichern Sie den Stand automatisch alle 24 Stunden und spielen ihn im Ernstfall zurück.
- In Sicherheit im Betrieb sorgen Sie für Zugänge, Stationen und eine geprüfte Audit-Kette.
Diese Dokumentation wächst Kapitel für Kapitel. Fehlt Ihnen etwas oder ist etwas unklar, schreiben Sie an mail@chrisweiler.at.